Das IBIS-Projekt
Gestaltung intuitiver Benutzung mit Image Schemata
Die Kognitionspsychologie betrachtet derartige Alltagsmetaphern systematisch in der Methode der „Image Schemata“. Dies sind grundlegende visuelle und funktionale Bausteine wiederkehrender Erfahrungen, die vom Gehirn unbewusst und schematisch verarbeitet werden. Für funktional optimale und intuitive Benutzeroberflächen ist ein solches unbewusstes Schema dann eine gute Grundlage, wenn es als angemessen wahrgenommen wird.
Im Projekt IBIS soll die Image-Schema-Methode nun in die Praxis der Softwareentwicklung von KMU integriert werden, um wissenschaftlich gut erforschte Methoden der Kognitionspsychologie für die Entwicklung von Benutzeroberflächen nutzbar zu machen.
In der Zusammenarbeit von zwei Softwareherstellern und zwei Forschungspartnern werden als Ergebnisse Produkt-Prototypen angestrebt, die intuitiv benutzbar sind. Zusätzlich soll der Prototyp eines IBIS-Entwicklungsprozesses und ein „Werkzeugkasten“ entwickelt werden, um die intuitive Benutzung der Software zu bewerten. Diese Ergebnisse ermöglichen Softwareherstellern, die Attraktivität, die Akzeptanz und die Absatzchancen ihrer Produkte zu erhöhen.
Der Wissenstransfer zu kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), zu Forschung und Lehre und zur allgemeinen Öffentlichkeit wird durch ein IBIS-Webportal, ein Methodenhandbuch und ein Schulungskonzept sichergestellt.
Pressemitteilung - März 2013
Abschlussbericht zum Projekt „IBIS“ veröffentlicht





